Sprungziele

Dr. FrithjofLeonhardt

„Es stimmt mich positiv, dass in Kellinghusen zarte Triebe sprossen, die sich auf den Weg machen, die Ziele der GNK umzusetzen.”

Für welches UN-Ziel engagierst du dich und in welchen Projekten wirkst du mit?

SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden – Ich möchte gern in Projekten mitwirken, die wie z. B. das „Urban Gardening” eine nachhaltige und naturnahe Begrünung der Städte und Kommunen fördert und suche dafür Mitstreiter, die sich dafür einsetzen, dass auch in den Städten mehr natürliche Biotope und Grünflächen entstehen können.

Was hast du bisher gemacht?

Beruflich war ich im medizinisch-ärztlichen Bereich tätig und weiß daher, dass Natur pur dem Menschen gut tut, ja ihn heilen kann. Denn er ist ein Teil der Natur! Daher möchte ich in tätiger Zusammenarbeit mit anderen Menschen die Natur auch in den Städten für Menschen wieder mehr erfahrbar und greifbar werden lassen. Dafür eignet sich aus meiner Sicht besonders Zusammenarbeit und Erfahrung an gemeinsamen biologischen Projekten.

Warum engagierst Du Dich in diesem Projekt?

In Zeiten, in denen wir wahrnehmen, dass unverständige Zeitgenossen aus Profitgründen bereit sind bereit, auch noch die letzten Ressourcen dieses Planeten zu opfern und zu plündern, und die Klimakatastrophe ungebremst auf uns zu zu rollen scheint, halte ich es ganz vordringlich, Menschen – vor allem in den Städten – mit Natur wieder mehr und greifbarer in Kontakt zu bringen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie mit eigenen Händen selbstwirksam dazu beitragen können, dass Natur geheilt und wieder hergestellt wird. 

Ist Dir ein Ereignis im Projektzeitraum besonders in Erinnerung geblieben?

Bei der Gestaltung und Bepflanzung – sowie auch der späteren Pflege – des Rondells neben dem Unterstand an der Störbrücke habe ich wiederholt erlebt, wie positiv und interessiert vorbeikommende Menschen und Mitbürger auf das bepflanzte Rondell mit dem Baum in der Mitte reagiert haben. Ein positives, Mut machendes Erlebnis!

Was wünscht Du Dir von den Menschen, die das lesen?

Ich würde mir wünschen, dass in Kellinghusen in Zukunft noch mehr Menschen Spaß und innere Freude an der Pflege und Neuanpflanzung von Biotopen und naturhaften Grünflächen finden. Nennen wir es nun „urban gardening” oder „city foresting“ (oder was es dergleichen noch mehr an schönen denglischen Begriffen gibt) und finden wir auch unterschiedliche gärtnerische Formen, um diese Ziel zu realisieren, es wäre schön, wenn sich in naher Zukunft in Kellinghusen regelmäßig  ein Kreis von Menschen ( z. B. 1-2x im Monat) herausbilden würde, der wieder mehr und mit der Natur leben möchte.